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Österreichische Bienengemeinschaft

Bienenfreundliche Bäume

Bienen freuen sich im Garten über alles, was blüht. Wir stellen Ihnen 10 bienenfreundliche Bäume und Gehölze vor, mit denen Sie die kleinen gestreiften Brummer ideal unterstützen. Damit Bienen und andere Insekten überleben können, brauchen sie über die warme Jahreszeit ein konstantes Blühangebot.

Das Insektensterben ist in aller Munde. Höchste Zeit also, endlich etwas zu tun und einen persönlichen Beitrag zum Schutz der Insekten zu leisten. Anfangen können Sie ganz einfach im eigenen Garten, indem Sie zum Beispiel bienenfreundliche Bäume pflanzen. Jede Trachtpflanze ist wichtig, jedoch auch das Blühangebot im Laufe des Jahres. Wir stellen Ihnen deshalb 10 bienenfreundliche Bäume im Jahresverlauf vor.

Im Frühjahr entwickeln sich die Bienen- und Hummelvölker. Die Produktion von Honig ist während dieser Zeit noch nicht von Bedeutung. Pollen ist nun begehrt, um die Brut mit Proteinen zu versorgen, aber auch Nektar, um geschlüpfte Jungbienen zu ernähren.

1. Weiden (Salix)
Unsere heimischen Weidenarten sind wertvolle Insektenpflanzen. Neben der Honigbiene profitieren über 500 einheimische Insektenarten von der frühen Blüte der Weide, darunter auch zahlreiche Nachtfalter. Ein wichtiger Vertreter ist die Salweide (Salix caprea). Diese blüht bereits im März und April und stellt zudem eine wichtige Nahrungsquelle für Hummeln, Schwebfliegen, Schmetterlinge und Honigbienen dar. Nahezu 60 Wildbienenarten besuchen im Frühjahr die Blüten der Salweide. Die männlichen Weidenkätzchen liefern vor allem Pollen, während die weiblichen Kätzchen reich an Nektar sind.
Die sogenannten Weidenkätzchen bieten unzähligen Insekten eine reiche Nahrungsquelle.

2. Die Blumen-Esche (Fraxinus ornus)
Die Blüten der Blumen-Esche sind zwar nicht sonderlich reich an Nektar, dafür aber an Unmengen von Pollen. Zwischen Mai und Juni ist der Baum über und über behangen mit den weißen, duftenden Blütenrispen. Diese locken unzählige Hummeln und Bienen an.

3. Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
Spitz-Ahorn wird stark beflogen. Seine frühe Blüte liefert den Insekten Nahrung, ehe die Obstbäume endlich zu blühen beginnen. Nach der frühen Zeit des Aufbaus sammeln Bienen ihren ersten Honig, die sogenannte Frühtracht.

4. Obstbäume (Prunus, Malus und Pyrus)
Wenn die Obstbaumblüte das Land überzieht, offenbart sich ein wunderbarer Anblick – auch für Insekten.Neben den Edelobst liefern auch Wildobstsorten wie Kirschpflaume (Prunus cerasifera) und Schlehe (Prunus spinosa) und Kornelkirsche schon früh reichlich Nahrung, ehe weitere Obstbäume wie Süßkirsche, Pflaume, Apfel und Birne erblühen.
Für Bienen, sowie für Hummeln und Schmetterlinge bedeutet die Blütenpracht einen reich gedeckten Tisch.

5. Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
Die Rosskastanie ist bekannt für ihre überbordende Blütenpracht zwischen April und Juni. Sie blüht lang und liefert nicht nur haufenweise Pollen, sondern auch Propolis, welche Bienen als Kittharz zum Bauen benötigen.

6. Apfeldorn (Crataegus x lavallei ‘Carrierei’)
Der Apfeldorn ist ein wahrer Insektenmagnet und wird stark von verschiedensten Bienen und Hummeln beflogen. Seine dekorativen weißen Blüten erscheinen zwischen Mai und Juni.

7. Die Robinie (Robinia pseudoacacia)
Die Robinie ist sicherlich einer der bekanntesten Insektenbäume hierzulande. Zwar ist sie nicht ursprünglich heimisch, jedoch weit verbreitet, seitdem sie vor etwa 300 Jahren eingeführt wurde. Wenn die Robinie für etwa zwei Wochen Ende Mai bis Anfang Juni blüht, werden Insekten wie Bienen und Schwebfliegen fast magisch angezogen. Die Blüten liefern reichlich Nektar mit hohem Anteil an Fructose, wodurch der Nektar lange flüssig bleibt. Imker lieben die Robinie, denn aus ihren Blüten gewinnen Honigbienen den begehrten Akazienhonig. Im Juli und August nimmt die Zahl an blühenden Gehölzen stetig ab. Dabei ist gerade jetzt reichlich Nahrung für Insekten besonders wichtig, da nun Wintervorräte angelegt werden.
Die Robinie ist nicht unumstritten, da sie nicht heimisch ist – dennoch ist sie für Insekten oft noch eine der wenigen Nahrungsquellen in einer blütenlosen Landschaft.

8. Die Linde (Tilia spec.)
Im Spätsommer, zwischen Juli und August, beginnen die Linden zu blühen. Stellen Sie sich zu dieser Zeit unter eine Linde, werden Sie hören, wie begehrt ihr Nektar ist. Besonders in den Abendstunden werden diese Bäume stark beflogen. Die letzte blühende Lindenart ist die Silberlinde. Diese Linde duftet allerdings auch dann noch, wenn sie keinen Nektar mehr zu bieten hat. Das lockt Insekten, insbesondere Hummeln, in die Irre. Pflanzen Sie eine Silberlinde, ist es also besonders wichtig, dass Sie in ihrer Umgebung auch alternative Futterpflanzen anbieten.

9. Samthaarige Stink-Esche (Bienenbaum) (Tetradium daniellii var. hupehensi / Euodia hupehensis)
Wenig charmant ist die Bezeichnung als Samthaarige Stink-Esche. Bienenbaum klingt da schon deutlich vorteilhafter. Die reiche Blüte des asiatischen Baumes reicht bis in den August und versorgt Insekten mit Nektar und Pollen. Besonders Letzterer ist ausgesprochen nahrhaft.

10. Schnurbaum (Styphnolobium japonicum)
Der Schnurbaum blüht auch dann noch, wenn die meisten anderen Gehölze bereits verblüht sind. Er wird auch als Honigbaum bezeichnet und macht seinem Namen alle Ehre. Im August und September zeigt der Baum seine weiß-gelben Blütenstände und gibt dabei reichlich Nektar frei.
Der Schnurbaum ist einer der letzten blühenden Bäume im Jahr

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